Gleich vorweg: Es gibt zwei "Weltpostkartentage". Einen heute am 30. Juli (seit 2012) und einen am 1. Oktober (der wurde 2019 zum 150. Jahrestag der Postkarte eingeführt).
Mit dem Verschicken von Postkarten feiern lassen sich beide Tage. Weil der 30. Juli aber so gut in die Sommer- und für manche auch Ferienzeit passt, habe ich den heutigen Tag für meinen "Sonderpost"-Newsletter ausgewählt.
So geht es dir vielleicht auch: Ich freue mich über jede Postkarte, die in meinem Briefkasten landet. Und vor ein paar Jahren habe ich aus einem Urlaub auf Rügen lauter Postkarten mit Kürzestgeschichten auf der Rückseite verschickt. Auf jeder Karte eine andere. Das kam gut an.
Lass dich inspirieren zu Postkartengeschichten. Mit diesem Newsletter schicke ich dir 3 Schreibimpulse dafür. Vielleicht schreibst du gleich heute eine – aus dem Urlaub oder aus dem Alltag.
Herzliche Sommergrüße
Sigrid

Wem begegnest du im Urlaub oder Alltag? Schreib auf der Rückseite einer Postkarte zu einem Menschen oder einer Figur. Zum Beispiel mit dem:
Figuren-Elfer

Ein Klassiker des Kurzkrimischreibens: der „Whodunnit“ – Wer war es?
Was könnte es Mysteriöses aufzuklären geben? Dein Kürzestkrimi kann sich auf das Motiv einer Postkarte beziehen (Ist da wirklich Zucker in dem Streuer?) oder ein (Urlaubs-)Erlebnis, das du hattest. Und denk dran: Du hast nur wenige Zeilen.
Whodunnit im Aufbau:

Klassischerweise fangen die japanischen Kurzgedichte eher Stimmungen ein. Mehr ins Erzählen kommen sie, wenn du in die letzte Zeile eine Wende, etwas Verblüffendes bringst.
Schreib zum Beispiel zur Landschaft auf einer Postkarte oder zu einer Stimmung, die du an einem Ort erlebt hast. In der dritten Zeile beschreibst du dann etwas Überraschendes, ein Detail, das auf den ersten Blick nicht so offensichtlich ist. Zum Beispiel den Hirsch, der gleich hier ins Bild schwimmen wird. 😊
Haiku im Aufbau:
Inspiriert? Dann schreib mal wieder.